In diesem CME-zertifizierten EKG-Kurs befundest du gemeinsam mit PD Dr. Alois Süssenbacher zehn echte EKGs aus Notaufnahme und Akutmedizin. Jeder Fall in rund fünf Minuten.
Du lernst, Rhythmus, Frequenz, Lagetyp und ST-Strecken in einer festen Reihenfolge zu beurteilen und den Befund sofort klinisch einzuordnen. Kostenfrei, ohne Abo, mit 2 CME-Punkten.
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Der Kurs arbeitet ausschließlich mit Originalableitungen aus dem klinischen Alltag. Keine Schemazeichnungen, keine konstruierten Lehrbuch-EKGs. Diese sechs Kompetenzen nimmst du mit:
EKG systematisch befunden
Rhythmus, Herzfrequenz, Lagetyp und Erregungsrückbildung in einer festen Reihenfolge beurteilen. Genau diese Reihenfolge trägt dich auch dann durch den Befund, wenn im Schockraum drei Leute gleichzeitig etwas von dir wollen.
ST-Strecken-Hebungen sicher erkennen
Hebungen in den verschiedenen Ableitungen bewerten, spiegelbildliche Veränderungen interpretieren und aus der Verteilung ableiten, welches Herzareal betroffen ist und wie groß es ist.
Infarktmuster zuordnen
Das Muster eines ausgedehnten Vorderwandinfarkts erkennen. Und beim inferioren Hinterwandinfarkt gezielt nach den Begleitbefunden suchen, die entscheiden, ob eine Standardmaßnahme hilft oder schadet.
Tachykardien differenzieren
Eine rhythmische Schmalkomplex-Tachykardie einordnen und die Therapie strukturiert aufbauen: Vom Vagusmanöver bis zur medikamentösen Kardioversion. Inklusive der Konstellationen, in denen die naheliegende Substanz die falsche ist.
Bradykardien und AV-Blockierungen
Blockierungsgrade unterscheiden, rezidivierende Synkopen richtig einordnen, die Therapie eskalieren und die leitlinienkonforme Schrittmacherwahl treffen.
EKG im klinischen Kontext lesen
Ein EKG nie isoliert betrachten, sondern immer zusammen mit Symptomatik und Gesamtsituation. Dazu gehört auch, zu erkennen, wann die Kurve etwas Dramatisches zeigt und der Patient völlig unbeeindruckt vor dir sitzt.
EKG-Sicherheit entsteht nicht dadurch, dass man viele Kurvenbilder auswendig kennt, sondern dadurch, dass man immer denselben Weg geht. Dieses Schema liegt allen zehn Fallbeispielen zugrunde. Du wendest es zehn Mal an, bis es sitzt.
„Struktur statt Raten."
Die Diagnose kommt erst nach Schritt sieben und immer im Abgleich mit dem Patienten, der vor dir liegt. Genau diesen letzten Schritt üben die zehn Fälle.
Kostenfrei registrieren
Mit deiner EFN in unter zwei Minuten. Keine Zahlungsdaten, kein Abo, keine Kündigungsfrist.
Zehn Fallbeispiele bearbeiten
Je rund fünf Minuten, jederzeit pausierbar und über die Gliederung frei anspringbar. Am Rechner, auf dem Tablet oder auf dem Smartphone im Browser.

Wissensüberprüfung
Zehn Fragen, kein Zeitlimit. Ab sieben richtigen Antworten gilt die Fortbildung als erfolgreich abgeschlossen.
Zertifikat und 2 CME-Punkte
Das Zertifikat steht direkt im Anschluss zum Download bereit. Bei deutscher EFN melden wir die Punkte automatisch an die Bundesärztekammer, die sie an deine Landesärztekammer weiterleitet (in der Regel innerhalb von zehn Werktagen).

PD Dr. Alois Süssenbacher ist Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie und Intensivmedizin und leitet seit Januar 2022 die Abteilung Innere Medizin am Landeskrankenhaus Bludenz. Er ist sowohl innerklinisch als auch präklinisch in der Notfallmedizin tätig: im Studium als Notfallsanitäter, danach als Notarzt im bodengebundenen Rettungsdienst und am Notarzthubschrauber.
2009 hat er EKG-Kurs.com gegründet, eine Plattform für EKG-Fortbildungen mit Präsenzkursen in Deutschland und Österreich. In der Lehre verbindet er internistische und kardiologische Notfallmedizin – er kennt beide Seiten und weiß deshalb, welches Wissen im jeweiligen Setting tatsächlich zählt.
„Von der EKG-Interpretation zur Diagnose zur Therapie."
Die Fallbeispiele entstehen in Zusammenarbeit mit EKGKurs.com, der Fortbildungsplattform von PD Dr. Süssenbacher. Während dort Präsenz- und Blended-Learning-Kurse mit Workbook und Skriptum stattfinden, bekommst du auf Doctorflix die Fallarbeit als kostenfreie, CME-zertifizierte Online-Fortbildung.


Es gibt keinen einen richtigen Weg, EKG zu lernen. Die drei Formate lösen unterschiedliche Probleme:
Wenn du die Grundlagen im Prinzip kennst und Sicherheit in der Anwendung suchst, ist der Fall-Kurs der schnellere Weg. Willst du die Systematik von Grund auf neu aufbauen, kombiniere ihn mit einem Lehrbuch oder mit dem Grundkurs auf EKGKurs.com.
Beides, in dieser Reihenfolge: Erst brauchst du ein Schema, dann brauchst du Wiederholung am echten Material. Wer nur Grundlagen liest, erkennt im Dienst die Muster nicht wieder; wer nur Fälle anschaut, ohne Schema, rät. Dieser Kurs setzt auf die zweite Hälfte und wiederholt das Schema in jedem Fall mit, sodass es sich über zehn Durchläufe festigt. Willst du die Theorie von Grund auf neu aufbauen, kombiniere ihn mit einem Lehrbuch oder mit dem Grundkurs auf EKGKurs.com.
Die Systematik selbst ist in einer Stunde verstanden – Sicherheit entsteht danach durch Wiederholung an echten EKGs. Wer die Reihenfolge kennt und regelmäßig Fälle befundet, merkt den Unterschied nach wenigen Wochen. Genau deshalb ist dieser Kurs in zehn Einheiten à fünf Minuten geschnitten und nicht in einen langen Block: Zehn kurze Durchläufe prägen das Schema stärker ein als eine einmalige Fortbildung.
Spiegelbildlich heißt: Wo eine Wand eine ST-Hebung zeigt, zeigt die gegenüberliegende Ableitung eine ST-Senkung. Diese reziproken Veränderungen sind ein wichtiges Bestätigungszeichen – sie machen einen ischämischen Befund wahrscheinlicher und helfen, ihn von anderen Ursachen einer ST-Hebung abzugrenzen. Umgekehrt kann eine ST-Senkung in bestimmten Ableitungen der entscheidende Hinweis auf einen Infarkt in einem schwer einsehbaren Areal sein. Im Kurs ist das der Kern von Fallbeispiel 4.
Leitbefund sind ST-Strecken-Hebungen in mindestens zwei benachbarten Ableitungen, zusammen mit einer passenden Symptomatik. Aus der Verteilung lässt sich das betroffene Areal eingrenzen: Veränderungen in den vorderen Brustwandableitungen sprechen für eine Vorderwandbeteiligung, Veränderungen in II, III und aVF für einen inferioren Infarkt. Häufig finden sich zusätzlich spiegelbildliche ST-Senkungen in den gegenüberliegenden Ableitungen. Wie belastbar diese Muster sind – und wo sie täuschen – zeigen die Fallbeispiele 1, 4 und 8.
Bewährt hat sich eine feste Reihenfolge in sieben Schritten: Rhythmus, Herzfrequenz, Lagetyp, Überleitungszeit (PQ-Zeit), Kammererregung (QRS-Komplex, inklusive R/S-Umschlag) und Erregungsrückbildung (ST-Strecke und T-Welle), abgeschlossen durch die QT-Zeit. Die Diagnose kommt erst danach – und immer im Abgleich mit der Klinik. Der Vorteil einer festen Reihenfolge: Sie funktioniert auch unter Zeitdruck, weil du nicht überlegen musst, wo du anfängst. Im Kurs wendest du sie in jedem der zehn Fälle erneut an.
Grundkenntnisse in der EKG-Befundung sind hilfreich, aber keine Voraussetzung. Jeder Fall geht das Befundungsschema von Rhythmus und Herzfrequenz über den Lagetyp bis zur Erregungsrückbildung komplett durch, sodass du die Systematik unterwegs auffrischst, statt sie vorher zu brauchen. Gearbeitet wird mit Originalableitungen aus dem klinischen Alltag, nicht mit didaktisch geglätteten Beispiel-EKGs.
Für Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen, die regelmäßig EKGs befunden oder befunden müssten: in der Notaufnahme, im Nachtdienst, in der Allgemeinmedizin, in der Inneren Medizin, in Anästhesie und Intensivmedizin. Ebenso für alle, die nach längerer Zeit ohne EKG-Routine wieder Sicherheit aufbauen wollen. Die Inhalte sind ausschließlich für Ärzte und medizinisches Fachpersonal bestimmt.
Rund 45 Minuten insgesamt, aufgeteilt in zehn Fallbeispiele à etwa fünf Minuten. Du kannst jederzeit pausieren und später weitermachen; der Fortschritt bleibt gespeichert. Ob du den Kurs in einem Zug oder über drei Wochen verteilt absolvierst, bleibt dir überlassen.
Ein reiner Online-Kurs. Er läuft vollständig im Browser auf Desktop, Tablet und Smartphone – ohne App, ohne festen Termin und ohne Anmeldefrist. Du startest, wann du willst, und machst dort weiter, wo du aufgehört hast. Präsenz- und Blended-Learning-Kurse zum gleichen Thema, mit Workbook und Skriptum, bietet EKGKurs.com an.
Ja, dauerhaft und vollständig. Es gibt keine Testphase, die ausläuft, und kein Abo, das du kündigen müsstest. Wir fragen keine Kreditkarte und keine anderen Zahlungsdaten ab. Finanziert wird das Angebot über transparent gekennzeichnetes Sponsoring – die Inhalte selbst bleiben produktneutral und werden nicht durch Werbung unterbrochen.
Für die automatische Punkteübermittlung ja. Registrieren und den Kurs bearbeiten kannst du auch ohne Fortbildungsnummer – dann erhältst du das Zertifikat und reichst es selbst ein. Auch Ärztinnen und Ärzte aus anderen Ländern können sich registrieren.
Ja. Es sind die offiziellen Fortbildungspunkte des Diplom-Fortbildungs-Programms (DFP) der Österreichischen Ärztekammer. Anders als in Deutschland läuft die Anrechnung bislang nicht automatisch: Lade das Zertifikat am Kursende herunter und reiche es für dein DFP-Konto ein. Wir arbeiten daran, das zu vereinfachen.
Mit deutscher EFN melden wir die Punkte automatisch an die Bundesärztekammer, die sie an deine Landesärztekammer weiterleitet. Die Übermittlung dauert in der Regel bis zu zehn Werktage, in Ausnahmefällen länger. Wichtig ist deshalb, dass deine EFN im Profil korrekt hinterlegt ist.
Nach dem letzten Fall folgen zehn Fragen ohne Zeitlimit. Ab sieben richtigen Antworten gilt die Fortbildung als erfolgreich abgeschlossen. Direkt im Anschluss siehst du dein Ergebnis und kannst das Zertifikat herunterladen. Du kannst den Fragenbereich verlassen und später zurückkehren.
Ja. Die CME-Fortbildungen auf Doctorflix werden derzeit von der Landesärztekammer Brandenburg zertifiziert und sind in ganz Deutschland gültig. Die Veranstaltungsnummer steht auf deinem Zertifikat.
2 CME-Punkte für den Gesamtkurs. Du erhältst sie, nachdem du die Wissensüberprüfung erfolgreich abgeschlossen hast.
Ja. Auf Doctorflix stehen CME-zertifizierte Kurse in über 20 Fachbereichen kostenfrei zur Verfügung, darunter Kardiologie, Innere Medizin, Anästhesie und Intensivmedizin sowie Allgemeinmedizin – als Videos, Podcasts, Artikel, Livestreams und interaktive Fallvorstellungen.
Über die Unterstützung sorgfältig ausgewählter Partner. Die Inhalte bleiben davon unabhängig und produktneutral: Die Ärztekammer prüft die CME-Zertifizierung, unsere Referenten legen Interessenkonflikte offen, und Sponsoring wird immer transparent gekennzeichnet. So können wir auch Themen abdecken, für die es sonst keine Fortbildung gäbe.
Nein. Die Fortbildungsvideos sind produktneutral und werden niemals durch Werbung oder Produktplatzierungen unterbrochen. Ist eine Fortbildung gesponsert, erkennst du das am Hinweis „Mit freundlicher Unterstützung von“ mit dem Logo des Partners sowie an den Sponsoringinformationen unter „Zertifizierungs-Informationen“.
Zehn Fälle, rund 45 Minuten, 2 CME-Punkte – und ein Befundungsschema, das du ab morgen im Dienst anwendest. Kostenfrei, keine Zahlungsdaten notwending.
