Der Oktober bringt dir zehn neue CME-Fortbildungen, die vom Notfall bis zur Langzeitbetreuung reichen.
Lerne, strukturiert bei Herz-Kreislauf-Stillstand zu handeln, EKG-Grundlagen von der elektrischen Basis bis zur sicheren Befundung zu verstehen und das kardiovaskuläre Risiko bei Diabetes neu einzuordnen. Außerdem erwarten dich Fortbildungen zu Zinkmangel in der Praxis, mRNA-Impfstoffen souverän erklären, Reizmagen-Syndrom positiv diagnostizieren und Blutdruckmanagement bei therapierefraktären Verläufen.
Neu dabei: Lungenkrebsscreening als Kassenleistung, Stufentherapie bei atopischer Dermatitis und der erste Teil einer neuen Reihe zu Hyaluronsäure-Injektionstechniken.
Alle Fortbildungen sind kostenlos und jederzeit abrufbar auf Doctorflix.
Anästhesie, Intensivmedizin & Schmerzmedizin
1. Immediate Life Support: Sicher handeln bei Herz-Kreislauf-Stillstand
Jede Sekunde zählt, wenn ein Patient plötzlich nicht mehr reagiert. Schritt für Schritt zeigt dir diese Fortbildung den Ablauf der Basisreanimation im klinischen Alltag: vom strukturierten Notfallcheck über Herzdruckmassage und Beatmung bis zur sicheren Rhythmusanalyse und Defibrillation. Reale Reanimationsszenen machen die Inhalte greifbar und helfen, im Ernstfall strukturiert und selbstbewusst zu handeln.
2. EKG-Grundkurs: Von der elektrischen Grundlage zur sicheren Befundung
Ein EKG lesen ist eine Sache, es wirklich zu verstehen eine andere. Dieser EKG-Grundkurs zeigt dir Schritt für Schritt, wie elektrische Signale im Herzen entstehen, was P-Welle, QRS-Komplex und T-Welle über den Herzrhythmus verraten und wie du ein 12-Kanal-EKG systematisch und sicher befundest. Mit dem 6-Schritte-System entwickelst du Routine, die du direkt in Klinik, Praxis oder Notfallmedizin einsetzen kannst.
Allgemeinmedizin
3. Zinkmangel in der Praxis: Unterschätzt, aber weitreichend
Haarausfall, Wundheilungsstörungen, häufige Infekte: Ein Zinkmangel bleibt im Praxisalltag oft unentdeckt, weil seine Symptome so unspezifisch sind. Diese Fortbildung zeigt dir, welche Stoffwechselprozesse Zink beeinflusst, wie sich ein Mangel auf Immunsystem, Haut, Darm und Hormonhaushalt auswirkt und welche Laborparameter dir helfen, Betroffene gezielter zu erkennen und zu beraten.
4. Lungenkrebsscreening per CT: Deine neue Rolle als Hausarzt
Seit April 2026 können Raucherinnen und Raucher mit entsprechender Anamnese ein CT-gestütztes Lungenkrebsscreening in Anspruch nehmen. Was das für dich in der Praxis bedeutet, zeigt dir dieser CME-Podcast: Wer kommt infrage, wie gelingt das Aufklärungsgespräch und wie gehst du souverän mit Nebenbefunden um, wenn das CT plötzlich Auffälligkeiten am Herzen oder an der Wirbelsäule zeigt?
Infektiologie
5. mRNA-Impfstoffe verstehen und sicher erklären
Wie funktioniert ein mRNA-Impfstoff auf zellulärer Ebene, warum braucht es jährliche Anpassungen und wie begegnest du Impfskepsis im Gespräch überzeugend? Diese CME-Fortbildung vermittelt dir die immunologischen Grundlagen moderner Impfstoffplattformen und gibt dir praxisnahe Impulse, um das Impfgespräch souverän und vertrauensbildend zu führen.
Dermatologie
6. Hyaluronsäure in der ästhetischen Medizin: Grundlagen und Injektionstechniken
Volumenverlust, Tränenrinne, Schläfenregion: Hyaluronsäure-Filler gehören zu den vielseitigsten Werkzeugen in der ästhetischen Dermatologie. Dieser erste Teil der zweiteiligen Fortbildungsreihe vermittelt dir die biochemischen Grundlagen, erklärt, wie Hautalterung auf zellulärer Ebene abläuft, und zeigt, worauf du bei der Gesichtsanalyse und Produktauswahl achten solltest.
7. Atopische Dermatitis: Wann reicht die äußerliche Therapie noch aus?
Zwischen konsequenter Basispflege und innerlich wirkender Behandlung gibt es eine Grauzone, die im Praxisalltag oft für Unsicherheit sorgt. Zwei niedergelassene Dermatologen zeigen dir anhand alltagstauglicher Kriterien, wie du den richtigen Therapieschritt erkennst, wie du Therapieziele gemeinsam mit deinen Patientinnen und Patienten festlegst und wann eine Erweiterung der Stufentherapie sinnvoll ist.
Gastroenterologie
8. ROME V - Reizmagen-Syndrom: Von der Ausschlussdiagnose zur positiven Diagnosestellung
Chronische Oberbauchbeschwerden ohne organischen Befund gehören zum Praxisalltag, und doch dauert es bei vielen Patientinnen und Patienten Monate bis zur klaren Diagnose. Diese Fortbildung zeigt dir, warum das Reizmagen-Syndrom heute positiv diagnostiziert wird, welche Alarmsymptome eine weiterführende Abklärung erfordern und wie dir ein biopsychosoziales Verständnis hilft, Betroffene besser zu begleiten.
Kardiologie
9. Arterielle Hypertonie: Von der Kombinationstherapie bis zur renalen Denervation
Blutdruckzielwerte werden strenger, therapeutische Optionen vielfältiger. Anhand zweier Praxisfälle zeigt dir diese Fortbildung, wie eine strukturierte Diagnostik und Therapieeskalation bei arterieller Hypertonie konkret aussieht, wann sekundäre Ursachen aktiv gesucht werden sollten und für wen eine interventionelle Behandlung bei therapierefraktären Verläufen infrage kommt.
10. Diabetes und kardiovaskuläres Risiko: Warum das LDL allein nicht ausreicht
Ein unauffälliges LDL-Cholesterin bedeutet bei Patientinnen und Patienten mit Diabetes noch lange kein niedriges kardiovaskuläres Risiko. Anhand eines konkreten Praxisfalls erfährst du in dieser Fortbildung, welche Laborwerte wirklich zählen, wie Non-HDL-Cholesterin und Lipoprotein(a) deine Risikoeinschätzung schärfen und warum strukturierte Risikoscores dem Bauchgefühl überlegen sind.
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